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12.02.2020

Temperatursensor sichert Trinkwasserversorgung

Während heute ein einstelliger Prozentsatz der Weltbevölkerung auf entsalztes Wasser zurückgreifen kann bzw. muss, erwartet die Organisation „Global Water Intelligence“ für das Jahr 2025, dass 25 Prozent der Weltbevölkerung auf Meerwasser-Entsalzungsanlagen angewiesen sein wird. Derartige Anlagen werden dann nicht nur in Kalifornien, in den Golfstaaten, in Singapur, Australien oder Israel stehen...

Mit einem Aufwand von 55 Mio. Euro entstand die Limassol-Entsalzungsanlage auf Zypern. Hier wird durch Umkehrosmose Trinkwasser und Betriebswasser für Industrie- oder Kraftwerksanlagen aus Meerwasser gewonnen. Spezielle Temperatursensoren von EPHY-MESS, Wiesbaden, tragen zum effizienten Betrieb und der zuverlässigen Überwachung der Trinkwasser-Gewinnungsanlage bei. Eingesetzt sind Einschraubwiderstandsthermometer mit einem Pt100 Messelement. Sie überwachen die Antriebe der Wasser- und Druckpumpen und sorgen so für Betriebssicherheit. Die Sensoren des Typs LT-24-1PT100B2-BL mit 2-Leiterschaltung sind mit einem Messing Anschlusskopf und integriertem Klemmsockel ausgestattet. Diese Sensoren arbeiten bei Betriebstemperaturen zwischen -40 ° und +150 °C. Das Edelstahl Schutzrohr des Sensors hat einen Außendurchmesser von 6 mm.

Die anfängliche Produktion der Anlage beträgt 40.000 m³ Trinkwasser pro Tag, wobei die Infrastruktur vorhanden ist, um die Produktion auf 60.000 m³ pro Tag zu steigern. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 verbrauchte ein Einwohner in Deutschland durchschnittlich 123 Liter Wasser am Tag. Damit könnte diese Anlage 487804 Einwohner mit diesem durchschnittlichen Bedarf pro Jahr versorgen. Die Entsalzungsanlage ist die größte ihrer Art auf Zypern.

www.ephy-mess.de



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