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13.03.2018

Prämien für sichere Arbeit

Unternehmen, die mehr in Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz investieren, werden von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) mit finanziellen Anreizen unterstützt. Die BG BAU teilte im Februar 2018 in Berlin mit, dass Betriebe, die sich über die gesetzlichen Mindestvorschriften hinaus für den Arbeitsschutz engagieren, gezielt belohnt werden sollen. Dabei werden im angelaufenen Jahr noch mehr Arbeitsmittel und Maßnahmen gefördert als bisher.
Ein Schwerpunkt der aktualisierten Arbeitsschutzprämien ist in diesem Jahr die Ergonomie: Körperliche Belastungen, etwa durch das Heben und Tragen schwerer Lasten, sind in vielen Berufen der Bauwirtschaft noch immer zu hoch und führen häufig zu Muskel- und Skeletterkrankungen. Mit Einsatz der richtigen Arbeitsmittel sind die Beschäftigten deutlich weniger belastet. So erleichtern Borsteinversetzgeräte, Fliesenlegertische, fahrbare Schacht- und Kanaldeckelheber oder Bewehrungsbindegeräte den körperlichen Einsatz erheblich. Auch werden von der BG BAU Rückentrainings gefördert, die Mitgliedsunternehmen ihren Beschäftigten anbieten möchten.
Die Mittel für die Arbeitsschutzprämien schöpft die BG BAU aus Beitragszuschlägen, die bei Betrieben mit überdurchschnittlich hoher Unfallbelastung erhoben werden. Allein 2017 habe die BG BAU finanzielle Zuschüsse für über 50 000 Arbeitsmittel und Maßnahmen geleistet. Die Fördersummen einzelner Maßnahmen betragen bis zu 2 000 Euro. Antragsberechtigt sind gewerbliche Mitgliedsunternehmen der BG BAU mit mindestens einem Beschäftigten.

Weitere Informationen im Internet unter www.bgbau.de.



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