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28.08.2019

Biomethan-Mobilität stärken

Dafür setzt sich das Biogas-Kompetenzzentrum in Kirchberg mit einer Konferenz im Oktober ein. Denn durch weitreichende Investitionen wird in deutschen und europäischen Großstädten aktuell die Elektromobilität stark vorangetrieben.

Der Anschaffungspreis von rund 600 000 Euro pro Elektrobus wird anteilig durch die Bundesministerien für Verkehr (BMVI) und Umwelt (BMU) gefördert. Weiterhin soll diese Anzahl bis 2022 mit 30 Bussen pro Jahr auf dann insgesamt 120 Fahrzeuge wachsen. Und obwohl in mehreren deutschen Städten Biomethan-Busse sehr erfolgreich und nachhaltig unterwegs sind (in Augsburg bereits seit 2011), sind derzeit keine Neuinvestitionen in Sicht. Städte und Kommunen investieren bei der Modernisierung ihrer Fuhrparks momentan fast ausschließlich in elektrisch betriebene Fahrzeuge. Dies ist vor allem unverständlich, weil es derzeit keine Mobilitätslösung gibt, die bei der Kraftstofferzeugung klimafreundlicher ist, als aus organischen Reststoffen erzeugtes Biomethan. Als ausgereifte und einsatzbereite Technologie stellen CNG-Fahrzeuge sowohl für den ÖPNV, den Individualverkehr als auch den Transportsektor eine gute Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor mit Diesel oder Benzin dar.

Die internationale Konferenz „Fortschritt bei der Biomethan-Mobilität“ in Schwäbisch Hall, Baden-Württemberg wird vom 15. bis 17. Oktober 2019 die Möglichkeiten und Herausforderungen der auf Bioerdgas basierenden Mobilität von allen Seiten beleuchten. Hier werden aktuelle Trends, Konzepte, Technologien sowie Innovationen einem internationalen Fachpublikum vorgestellt.

Alle Informationen zur Veranstaltung für Interessenten, Besucher und Aussteller finden Sie auf der Webseite der Konferenz unter
https://www.ibbk-biogas.de/termine/konf-okt-2019/



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