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20.08.2019

DB Schenker prüft flächendeckenden Einsatz von Exoskeletten

DB Schenker hat den Einsatz von Exoskeletten an mehreren Logistikstandorten intensiv und erfolgreich erprobt. Damit setzt der Logistikdienstleister seine Bemühungen für die Entlastung des Lagerpersonals von körperlich anstrengenden Aufgaben fort.

Exoskelette sind am Körper getragene, elektro-mechanische Stützstrukturen. Sie sollen ergänzend zu ergonomisch gestalteten Arbeitsplätzen Mitarbeiter bei Hebe- und Drehbewegungen unterstützen. So werden insbesondere die Lendenwirbel und die Rückenmuskulatur geschont. Die Beanspruchung dieser Körperpartien ist oft Ursache von Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeit.

Im Fokus des Pilotprojekts standen die Kommissionierung und Sequenzierung von bis zu 15 Kilogramm schweren Packstücken. Dabei wurden die Packstücke von Mitarbeitern, die mit einem Exoskelett ausgestattet waren, aus Lagerregalen herausgenommen und anschließend auf Paletten platziert. Dabei unterstützte das Exoskelett die Bewegungsabläufe.

Im Rahmen der Graduate Summer School der Universität Dortmund hat DB Schenker rund 20 Doktoranden für den Praxistext der Exoskelette in den Lieferantenpark eines namenhaften Automobilherstellers nach Köln eingeladen.

Auch in hoch automatisierten Lagern sind Mitarbeiter für viele Tätigkeiten weiterhin unverzichtbar. Während allgemeine Hebetätigkeiten von Maschinen wie Gabelstapler oder Roboter ausgeführt werden, ist das Herausheben ein immer noch zu komplexer Vorgang für die Steuerungstechnik der Maschinen. Ein Exoskelett verbindet hier die Kraft der Maschine mit der motorischen Kompetenz des Menschen.

Weitere Informationen unter www.deutschebahn.com



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