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01.08.2019

Leben retten mit der Trauma-Box

Auf der Straße, in der Fabrik, am Bahnhof: Jeden Tag verletzen sich Menschen bei Unfällen aller Art. Dann ist schnelle Hilfe gefragt, denn Verbluten ist eine der häufigsten vermeidbaren Todesursachen. Um bei schweren Unfällen die Blutung zu stoppen und Leben zu retten, hilft die von der Deutschen Traumastiftung und dem Gesundheitsunternehmen Hartmann neu entwickelte Trauma-Box.

Obwohl Unfälle oftmals an öffentlich zugänglichen Orten passieren und Menschen in Deutschland gesetzlich dazu verpflichtet sind, erste Hilfe zu leisten, haben viele Angst, etwas falsch zu machen. Häufig fehlen auch die richtigen Mittel, um etwa eine Blutung solange zu stillen, bis Hilfe naht. Dabei können praktikable Maßnahmen in solch einer Situation lebensrettend sein, wenn Sekunden entscheidend sind.

Die Trauma-Box hilft dabei, Verunglückte schnell zu versorgen. Sie ermöglicht jedem im Ernstfall Blutungen schneller und sicherer zu versorgen als bisher – und am Ende Leben zu retten. Egal ob Laie oder Fachkraft. Der Trauma-Box liegen ein sogenanntes Tourniquet, mit dem sich starke Blutungen abbinden lassen, und ein besonders saugfähiger Verband bei, der dabei hilft, offene Wunden zu verbinden. Zum Set gehören außerdem zwei Paar Handschuhe zum Schutz von Helfer und Patient. Verständliche Anleitungen der einzelnen Produkte unterstützen bei einer schnellen und einfachen Anwendung.

Es gibt sie in zwei Varianten: als Trauma-Box-Beutel für Rettungskräfte und Notärzte im Einsatzfahrzeug und als Trauma-Box-Spender, der an öffentlichen Orten mit hohem Menschenaufkommen platziert werden kann – ähnlich wie Defibrillatoren.

Weitere Informationen unter www.trauma-box.de. 



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