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06.06.2019

Sicherheit auf hochgelegenen Arbeitsplätzen

Absturzunfälle haben oft schwerwiegende Folgen für die Verunglückten. Damit es erst gar nicht dazu kommt, informiert die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) regelmäßig über das Thema Absturzgefahren bei der Arbeit sowie über Neuerungen und Ergänzungen der Präventionsmaßnahmen.

Dazu zählen die in den vergangenen Monaten erschienenen, neu gefassten Teile der Technischen Regel für Betriebssicherheit (TRBS) 2121. Diese konkretisieren im Rahmen ihres Anwendungsbereichs die Anforderungen der 2015 aktualisierten Betriebssicherheitsverordnung für die Verwendung von Arbeitsmitteln: Die Technische Regel behandelt die Gefährdung von Beschäftigten durch Absturz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln wie Gerüsten, Leitern, Seilen und besonderen Arbeitsmitteln, die ausnahmsweise zum Heben von Personen eingesetzt werden und weist auf notwendige Schutzmaßnahmen hin. Welche wesentlichen Änderungen ergeben sich durch die erfolgte Anpassung für den Einsatz von Arbeitsmitteln im Zusammenhang mit hochgelegenen Arbeitsplätzen in der Praxis? Die BGHM gibt einen Überblick.

Bei Maßnahmen gegen Absturz muss generell die Einhaltung der Rangfolge Absturzsicherungen vor Auffangeinrichtungen vor Persönlichen Schutzmaßnahmen beachtet werden. Damit wird weiterhin klar festgelegt, dass auch Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz nur nachrangig als personenbezogene Maßnahme zum Einsatz kommen kann. Eine wesentliche Änderung der TRBS 2121 besteht darin, dass die Möglichkeit, unter bestimmten Bedingungen vollständig auf eine Sicherung gegen Absturz verzichten zu können, weggefallen ist: Somit muss nun bei Tätigkeiten im absturzgefährdeten Bereich immer eine wirksame Schutzmaßnahme umgesetzt werden.

Weiter Informationen sowie die TRBS 2121 zum Download unter www.bghm.de, Webcode 272



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