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Technische Sicherheit - Ausgabe 4/2018

Den Notfall managen

In Speditionen und anderen Betrieben werden täglich neben anderen Waren gefährliche Stoffe und Güter in Gebinden umgeschlagen. Dabei finden an den Schnittstellen zwischen Fahrzeugen bzw. Ladungsträgern und Umschlagsbereichen sowie in den Umschlagsbereichen selbst zahlreiche Transporte dieser Gebinde statt. Innerbetrieblich kann es ebenfalls erforderlich sein, gefährliche Stoffe und Güter in Gebinden aus Lagern an Verbrauchstellen (z. B. Produktion oder Labor) bereitzustellen und ggf. von dort zu Entsorgungsstellen zu bringen. Diese innerbetrieblichen Transporte können von Hand, mit Flurförderzeugen oder mit Förderanlagen erfolgen. Dabei sind Beschädigungen von Gebinden nicht auszuschließen, durch die gefährliche Stoffe und Güter unbeabsichtigt freigesetzt werden können. Daher ist es besonders wichtig, beim Umschlag und innerbetrieblichen Transport von gefährlichen Stoffen und Gütern auf einen derartigen, unbeabsichtigten Austritt vorbereitet zu sein. Die Einführung eines Notfallmanagements gewährleistet ein zielgerichtetes und planvolles Vorgehen bei der Notfallerkennung, Entscheidungsfindung, Schadensbegrenzung und Beseitigung der ausgetretenen Stoffe, ohne die Notfallhelfer bzw. Personen im Umfeld der Schadensstelle zu gefährden. Die kürzlich veröffentlichte DGUV Information 208-050 stellt hierzu eine Planungshilfe für Betriebe zum Aufbau eines Notfallmanagements dar.

Autor(en):
Heider, G.; Hermesdorf, M.; Auras, S.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 4/2018, Seite 32-35
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