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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2017

AGIFAMOR: Anwendung der verteilten akustischen und faseroptischen Sensorik zur kontinuierlichen Überwachung von Rohrleitungen – Teil 1

In der Prozessindustrie werden häufig gefährliche Stoffe eingesetzt, sodass auch kleinste Leckagen der medienführenden Anlagenteile zu Gefährdungen der Beschäftigten sowie zur Belastung der Umwelt führen können. Für die Gewährleistung einer dauerhaften Verfügbarkeit der Infrastruktur ist die frühzeitige Erkennung und Ortung von potenziell gefährlichen Veränderungen an den Wandungen von Rohrleitungen und Behältern in Form von Rissen, Pittings und Ablagerungen erforderlich. Am Beispiel von Rohrleitungen sollen im Rahmen des Projekts AGIFAMOR an der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Sinne einer Machbarkeitsstudie die Verfahren der verteilten akustischen und faseroptischen Sensorik zur kontinuierlichen Überwachung und Detektion potenziell gefährlicher Veränderungen in Industrieanlagen erprobt und qualifiziert werden. Dabei sollen die Applikation der optischen Sensorfasern hinsichtlich der Signalübertragung auf den Sensor optimiert und die Erkennung der für dieses Anwendungsgebiet relevanten Schallsignaturen entwickelt werden. Mithilfe eines solchen Messsystems können mit geringem Aufwand ausgedehnte Strukturen, auch unter erschwerten Bedingungen, z. B. bei hoher Temperatur oder unter dem Einfluss von Chemikalien, kontinuierlich überwacht werden.

Autor(en):
Baensch, F.; Hussels, M.-T.; Chruscicki, S.; Baer, W.; Wossidlo, P.; Homann, T.; Prager, J.; Schmidt, D.; Weltschev, M.; Habib, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2017, Seite 10-16
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