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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2017

Neue Informations- und Kommunikationstechnik in Leitwarten

Neben den bekannten Eingaben in Computern über Maus und Tastatur und Ausgaben über Arbeitsplatzmonitore mit 2D-Darstellungen werden neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zur Eingabe über visuelle Systeme, akustische Aufzeichnungen und berührungsempfindliche Oberflächen (Touchscreens) und zur Ausgabe diskutiert. Manche Technologien sind schon aus der Freizeit bekannt und haben sich dort bewährt. Diese neuen Technologien werden hinsichtlich des Einsatzes in Leitwarten diskutiert und bislang eher zögerlich eingesetzt. Mögliche Vorteile dieser neuen Systeme liegt in der intuitiven Eingabe, der Nutzung mehrerer menschlicher Sinne zur Aufnahme von Informationen und Nutzung der selektiven menschlichen Wahrnehmung sowie der aufbereiteten Darstellung von Informationen und Unterstützung der Informationsweitergabe. Um zu ermitteln, inwieweit diese neuen Technologien unterstützend wirken könnten ohne zur Fehlbelastung zu führen, wurde das Projekt F 2359 „Belastungsoptimierte Arbeitsgestaltung in Leitwarten beim Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie“ gestartet. Die Ergebnisse sollen in einen interaktiven Leitfaden zur Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung für Leitwarten fließen. Dabei sollen neben Empfehlungen zur belastungsoptimierten Gestaltung des Arbeitsplatzes und der Arbeits- und Aufgabenorganisation auch Möglichkeiten zur Kompensation von nicht zu vermeidenden Belastungen, die sonst ggf. zu Fehlbelastungen führen können, aufgezeigt werden.

Autor(en):
Lafrenz, B.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2017, Seite 52-56
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