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Technische Sicherheit - Ausgabe 11-12/2016

Auswirkungen von Behälterversagen bei alternativen Pkw-Antrieben – Teil 2: UAV-basierte Fernerkundung von Gaswolken

Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrzeugen mit alternativen Kraftstoffen wie LPG („Autogas“, Liquified Petroleum Gas), CNG (Compressed Natural Gas, komprimiertes Erdgas) oder CGH2 (Compressed Gas Hydrogen, komprimierter Wasserstoff), bergen neue komplexe Risiken für Passagiere, Einsatzkräfte und deren Umfeld. Im Rahmen des Projekts „CoFi-ABV“ beschäftigt sich die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) unter Berücksichtigung komplexer Brand- und Explosionsszenarien mit einer ganzheitlichen Betrachtung der Auswirkungen des unfallbedingten Versagens von Gasbehältern für alternative Kraftstoffe. Ein wichtiger Teil des Forschungsvorhabens umfasst Entwicklung, Aufbau und Validierung einer unbemannten Flugplattform (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) zur Ferndetektion von Gaswolken. Für das sog. gassensitive Mini-UAV wird ein robuster Open-Path-Gasdetektor auf einer Sensorbewegungsplattform in Form eines modifizierten Kamera-Gimbals integriert. Ziel ist es, ein leistungsfähiges und robustes Werkzeug zu entwickeln, das Einsatzkräften im Falle eines Unfalls als Hilfe zur Abschätzung der Gefahr durch Gaswolken, ihrer Ausbreitung und der notwendigen Absperrbereiche zur Verfügung steht.

Autor(en):
Neumann, P. P.; Kohlhoff, H.; Hüllmann, D.; Kluge, M.; Askar, E.; Habib, A.; Krentel, D.; Mair, G.; Rudolph, M.; Schoppa, A.; Szczepaniak, M.; Storm, S.-U.; Tschirschwitz, R.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 11-12/2016, Seite 23-28
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