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Technische Sicherheit - Ausgabe 9/2016

Auswirkungen von unfallbedingtem Behälterversagen bei alternativen Pkw-Antrieben - Teil 1: Problemstellung, Stand der Technik und Voruntersuchungen

Flüssige und komprimierte Gase sind in Deutschland, Europa und der Welt vielfältig als alternative Kraftstoffe im Einsatz. Diese werden unter teilweise hohem Druck in robusten Behältern an Bord gespeichert. Ein Versagen des Treibstoffbehälters im Schadensfall sollen verschiedene Sicherheitseinrichtungen, auch bei einem eventuell unfallbedingt auftretenden Fahrzeugbrand, verhindern. Sind diese Sicherheitseinrichtungen unfallbedingt beschädigt oder liegen die Belastungen dieser Einrichtung außerhalb ihres Auslegungsbereichs, ist ein Versagen des Behälters dennoch möglich. Dadurch kann es zur Bildung eines explosionsfähigen Brennstoff-Luft-Gemischs mit den entsprechenden Folgen für Fahrgäste, Einsatzkräfte und Umfeld kommen. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) untersucht im Forschungsprojekt „CoFi-ABV“ mit umfangreichen zerstörenden Versuchsreihen im Realmaßstab die Folgen des unfallbedingten Versagens von Behältern für alternative Kraftstoffe und Maßnahmen zur Reduktion dieser Folgen im Rahmen einer ganzheitlichen Auswirkungsbetrachtung. Dieser Beitrag ist der Start einer Reihe und soll die Problemstellung sowie die Projektinhalte umfassend erläutern.

Autor(en):
Krentel, D.; Tschirschwitz, R.; Kluge, M.; Askar, E.; Habib, A.; Kohlhoff, H.; Mair, G.; Neumann, P. P.; Rudolph, M.; Schoppa, A.; Storm, S.-U.; Szczepaniak, M.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 9/2016, Seite 39-46
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