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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2016

Anforderungen an Fluchtwege

Defizitäre Fluchtwege können im Gefahrenfall fatale Folgen für die darauf angewiesenen Personen haben. Das Einrichten und Betreiben von Fluchtwegen und Notausgängen in Arbeitsstätten gehört daher zu den elementaren Bereichen des Arbeitsschutzes. Bereits das Arbeitsschutzgesetz stellt klar, dass es den Beschäftigten bei unmittelbarer erheblicher Gefahr möglich sein muss, sich durch sofortiges Verlassen der Arbeitsplätze in Sicherheit zu bringen. Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) beschreibt diesbezüglich jedoch nur dasmindestens erforderliche Schutzniveau und verzichtet auf Detailregelungen, wie auf zahlenmäßige Vorgaben an die Abmessungen der Fluchtwege. Wie die an die Fluchtwegsituation gerichteten Anforderungen derArbStättV konkret umgesetzt werden können, kann der Arbeitsstättenregel „Fluchtwege, Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“ (ASR A2.3) entnommen werden. Gemäß ArbStättV hat der Arbeitgeber diese Regel bei der Einrichtung und beim Betrieb seiner Arbeitsstätte zu berücksichtigen oder andere Maßnahmen zu treffen, die das mit dieser Regel vorgegebene Schutzniveau gewährleisten.

Autor(en):
Zapf, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2016, Seite 24-27
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