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Technische Sicherheit - Ausgabe 6/2014

Luftgeleiteter Ultraschall am Arbeitsplatz

In vielen produzierenden Unternehmen sind heutzutage Ultraschall-Anlagen wie Ultraschall-Schweißmaschinen und Ultraschall-Reinigungsbäder zu finden. Aufgrund der energieeffizienten und damit preiswerten Arbeitsweise, steigt die Zahl der eingesetzten Geräte weiterhin an. An Arbeitsplätzen mit Ultraschallquellen liegen sowohl Geräusche im Hörschallbereich (Frequenzen von 16 Hz bis 16 kHz) vor als auch Geräusche im Ultraschallbereich (Frequenzen >16 kHz). Die Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung und die zugehörigen Technischen Regeln beschäftigen sich per Definition mit der Messung, Bewertung, Beurteilung und Minderung der Hörschallexposition. Die Einwirkungen von Infraschall oder Ultraschall auf den Menschen werden in diesen Schriften aber nicht behandelt. Mit der VDI 3766 ist 2012 eine Richtlinie zur Messung, Bewertung, Beurteilung und Minderung von Ultraschall erschienen. Dabei liegt der Fokus auf der Vermeidung von Gehörschäden im Sprachfrequenzbereich. Es bleiben aber weiterhin offene Fragen und Unsicherheiten im Umgang mit Ultraschall am Arbeitsplatz bestehen.

Autor(en):
Wolff, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 6/2014, Seite 14-17
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