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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2014

Erfahrungen aus der Praxis mit dem 3%-Kriterium für die Zuleitung von Sicherheitsventilen

Der Druckverlust in der Zuleitung vom Druckraum zu einem Sicherheitsventil darf laut Regelwerk 3 % des Ansprechdrucks nicht überschreiten, z. B. ISO 4126 Teil 9. Dadurch soll ein unzulässiges hochfrequentes Flattern bei federbelastenen Sicherheitsventilen verhindert werden. Dieses 3%-Kriterium gibt es im deutschen Regelwerk schon seit mehr als 25 Jahren und obwohl die Gültigkeit in einigen Forschungsarbeiten immer wieder hinterfragt und angezweifelt worden ist, muss der Ausleger von Sicherheitsventilen praxisgerechte Lösungen finden, um das Kriterium zu erfüllen. Der heutzutage verfügbare Werkzeugkasten für die Druckverlustberechnungen und die verfügbaren Nachrüstteile, wie Schwingungsdämpfer oder Hubbegrenzungen, gibt dem Auslegungsingenieur jedoch ausreichende Möglichkeiten, um auch komplexere Probleme kostengerecht zu lösen.

Autor(en):
Westphal, F.; Christ, M.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2014, Seite 28-31
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