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19.06.2017

Brandschützer verfassen Positionspapier zur Sicherheit von Fassaden

Brände, die vor Gebäuden entstehen, bereiten den Feuerwehren normalerweise keine Probleme. Das gilt allerdings nicht, wenn die Fassaden mit Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) gedämmt sind, die nicht den heutigen Erkenntnissen der Brandsicherheit entsprechen. Dann besteht ein hohes Risiko, dass ein Feuer extrem schnell auf die gesamte Fassade übergreifen kann. In einem gemeinsamen Positionspapier haben die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren, der Deutsche Feuerwehrverband und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. (vfdb) Empfehlungen zur Brandsicherheit von Wärmedämmverbundsystemen an Fassaden mit Polystyrolschaum als Dämmstoff gegeben.

Aufmerksam gemacht wird auch auf den Umgang mit brennbaren Dämmstoffen auf Baustellen. Hier würden zum einen größere Mengen an Dämmmaterialien für den Einbau gelagert, und zum anderen seien Brandschutzmaßnahmen noch nicht vollständig umgesetzt. Unterstrichen wird der Wert für die in Deutschland geltende Vorschrift für nicht-brennbare Fassadensysteme ab einer Gebäudehöhe von 22 Metern. Dies sollte auch auf alle anderen Sonderbauten angewendet werden.

VerweisPositionspapier für die Brandsicherheit von Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) an Fassaden mit Polystyrolschaum (EPS) als Dämmstoff/PDF

www.vfdb.de



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