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14.07.2017

Optische Strahlenbelastung beim Schweißen einfach beurteilen

Beim Lichtbogenschweißen tritt optische Strahlung im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Wellenlängenbereich auf. Diese übersteigt beim Schweißvorgang so gut wie immer die vom Arbeitsschutz vorgeschriebenen Grenzwerte. Zudem hat sich die Schweißtechnik in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt. Gerade bei einigen modernen Schweißtechniken kann besonders intensive ultraviolette und sichtbare optische Strahlung auftreten, von der ein großes gesundheitliches Risiko ausgeht. Um die Strahlenbelastung am Schweißarbeitsplatz möglichst genau beurteilen zu können, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Strahlungsemission beim Schweißen untersucht. Im Rahmen des Projekts erstellten die Forschenden eine umfassende Datengrundlage und bewerteten diese komplett neu. Aus den Ergebnissen konnten Emissionsmodelle entwickelt werden. Sie ermöglichen, die optische Strahlenbelastung ohne vorherige Messungen rechnerisch zu bestimmen.

Der nun erschienene BAuA-Bericht "Optische Strahlenbelastung beim Schweißen - Erfassung und Bewertung" fasst die Ergebnisse zusammen.

"Optische Strahlenbelastung beim Schweißen - Erfassung und Bewertung"; Dr. Stefan Bauer, Günter Ott, Marco Janßen, Martin Schmitz, Uwe Mückenheim; Dortmund/Berlin; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2017; doi:10.21934/baua:bericht20170523; 146 Seiten. Den Bericht im PDF-Format gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/publikationen.

www.baua.de



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