Verlag > Technische Sicherheit > Aktuell
   

News

10.04.2017

Studie untersucht Lebensmittel auf radioaktive Stoffe

In Kooperation mit dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) untersucht das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) im Rahmen der BfR-MEAL-Studie zubereitete Lebensmittel auf Strahlung durch radioaktive Elemente wie Uran. Insbesondere werden Lebensmittel berücksichtigt, die von der Bevölkerung in Deutschland am meisten verzehrt werden. Dazu gehören Lebensmittel aus Getreideprodukten sowie Gemüse und Kartoffeln, Milchprodukte, Fleisch und Fisch.

Das BfR untersucht im Rahmen der BfR-MEAL-Studie erstmals in Deutschland Lebensmittel auf verschiedene Stoffe wie Nährstoffe, Schwermetalle oder auch Zusatzstoffe, um mittlere Konzentrationen dieser Stoffe in der durchschnittlichen Ernährung des Menschen zu ermitteln. Von den bereits in der BfR-MEAL-Studienküche haushaltstypisch zubereiteten Lebensmitteln erhält das BfS ausgewählte Lebensmittelproben zur Untersuchung verschiedener natürlicher Radionuklide wie Uran, Radium-226, Radium-228 oder Blei-210. Hintergrund ist, dass natürliche Radionuklide in unterschiedlichen Konzentrationen und Verbindungen in Gesteinen und Mineralien überall in der Umwelt vorkommen können. Aus diesem Grund können sie auch in Lebensmitteln enthalten sein.

www.bfr.bund.de



IMPRESSUM  |  © SPRINGER-VDI-VERLAG 2017