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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2013

Membranbasierte Gassensoren – Ein neues Instrument zur Gas- und Branddetektion

Gasfreisetzungen bergen einerseits Risiken für den Menschen, Gebäude, Anlagen und die Umwelt. Die Gase besitzen andererseits wichtige Informationen zur Charakterisierung der verursachenden Leckage oder des Freisetzungsprozesses. So ermöglichen sie die Lokalisierung von Leckagen an gasführenden Anlagen, die Signalisierung von Bränden oder von Gasfreisetzungen im Bergbau und helfen differenzierend, geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Zur Früherkennung derartiger Gefahrensituationen werden heute diverse Messprinzipien und Analysesysteme eingesetzt. Dabei bildet die Messnetzdichte ein entscheidendes Optimierungskriterium zwischen dem erzielbaren Schadenbegrenzungspotenzial und den aufzuwendenden Kosten. Membranbasierte Gassensoren, die als Linien- und Punktsensoren in ihrer Geometrie optimal in zu überwachende Anlagen integriert werden können, eröffnen hier neue sicherheitstechnische Perspektiven. Ihr Einsatz kann in Form passiver, ereignisorientierter oder aktiver Messeinrichtungen sowohl zur Detektion der freisetzungsbedingten Veränderung der Gaszusammensetzung erfolgen als auch zur Analyse von Konzentrationen relevanter Gase. Dabei sind membranbasierte Gassensoren vergleichsweise unempfindlich gegenüber Staub und Verschmutzung, arbeiten unabhängig von der Zusammensetzung des zu überwachenden stofflichen Systems und können in einem weiten Temperatur- und Druckbereich eingesetzt werden.

Autor(en):
Lazik, D.; Ebert, S.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2013, Seite 16-19
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