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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2013

Technikstress – neue Beanspruchung durch Automatisierung?

Seit Jahrtausenden ist Technik als Hilfsmittel des Menschen zur Abhilfe seiner biologischen Mangelhaftigkeit [1] erschaffen und eingesetzt worden. Bei einer historischen Betrachtung der Technikentwicklung vollzieht sich der Wandel vom Hilfsmittel über den Einsatz im Produktionsprozess bis hin zur Materialisierung des menschlichen Geistes. Die Produktion, Weiterentwicklung und Anwendung der Technik sind ohne kognitive Leistungen jedoch nicht möglich. Daraus resultieren psychische Belastungen und als Folge wiederum die psychische Beanspruchung, die durch die rasante Entwicklung von Technik in den letzten zwanzig Jahren permanent zunahm. Die Aufgabe von Wissenschaft in Zusammenarbeit mit Politik und Industrie besteht darin, den Prozess nicht nur zu initiieren und zu begleiten, sondern kritisch zu hinterfragen, ganz besonders in den Auswirkungen, die dieser Prozess für die Menschen in allen Bereichen des Lebens haben kann. Nachfolgend wird die Bedeutung der Technikstressforschung für den Arbeitsplatz Leitstand skizziert und das Phänomen Technikstress modellhaft beschrieben. Ausgewählte Ergebnisse aus der Feldforschung der Kooperativen Forschungsstelle Technikstress (KFT) der BTU Cottbus werden vorgestellt und in einem Fazit zusammengefasst.

Autor(en):
Hoppe, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2013, Seite 42-45
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