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Technische Sicherheit - Ausgabe 1-2/2013

EMKG für Brand- und Explosionsgefährdungen – Prototyp veröffentlicht

Die gesetzliche Forderung, eine Gefährdungsbeurteilung für Gefahrstoffe durchzuführen, ist für kleine und mittlere Unternehmen nicht immer leicht umsetzbar. Aus diesem Grunde entwickelte die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG), eine Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung. Das EMKG 2.2 erfüllt die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) 2010. In Kombination mit den Schutzleitfäden ist das EMKG ein standardisiertes Arbeitsverfahren nach TRGS 400 – Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Die Handlungsanleitung EMKG 2.2 und die Schutzleitfäden liegen als Dokumente zum Download im Internet vor [1]. Ergänzt wird das Konzept durch Dokumentationshilfen in Form von Excel-Tabellen, Praxisbeispielen, Zusatzmodulen, Schulungsvorträgen und fachlichen Hintergrundpapieren. Eine neue Umsetzungshilfe ist das EMKG Kompakt, bestehend aus einer Taschenscheibe und einer Handkarte für die Ableitung der Maßnahmen vor Ort. Bisher ist das EMKG eine Handlungsanleitung für Gesundheitsgefährdungen durch inhalative und dermale Belastungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. In den letzten Jahren wurde in einem transdisziplinären Untersuchungsansatz ein weiteres Modul zur Beurteilung von Brand- und Explosionsgefährdungen entwickelt. Neben der praktischen Erprobung des neuen Moduls in Betrieben, wurde die Entwicklung durch eine begleitende Expertengruppe unterstützt.

Autor(en):
Schweitzer-Karababa, I.; Wilmes, A.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 1-2/2013, Seite 41-44
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