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Technische Sicherheit - Ausgabe 1-2/2013

Zur Festlegung von Risikogrenzwerten

Ein wichtiger Faktor bei der Beurteilung von natürlichen und zivilisatorischen Gefahren ist deren Bekanntheitsgrad. Bekannte Gefahren werden anders eingeschätzt als solche, über die keine Erfahrungen vorliegen, bzw. die so selten auftreten, dass man mit ihnen nicht konfrontiert wird. Oftmals werden Gefahren aber auch bewusst verdrängt, etwa dann, wenn das Verlustrisiko als gering und der persönliche Nutzen als hoch eingeschätzt wird. Ein derartiges Verhalten kann jedoch zu gesellschaftlichen Problemen führen, z. B. dann, wenn die Gefahrenverdrängung das öffentliche Leben beeinflusst. Es muss daher darauf geachtet werden, dass eine bestimmte Schwelle, ein akzeptables Risiko, nicht überschritten wird. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt ist die, ob es überhaupt sinnvoll ist, einen Risikogrenzwert festzulegen oder ob es nicht praktischer wäre, Risikobereiche, für die spezielle Handlungsoptionen vereinbart werden können, ausfindig zu machen.

Autor(en):
Konersmann, R.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 1-2/2013, Seite 32-36
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