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Technische Sicherheit - Ausgabe 10/2012

Einfluss der Quellhöhe auf die Ausbreitung schwerer Gase

Im Rahmen von Störfallauswirkungsbetrachtungen werden oft Szenarien betrachtet, in denen Gase freigesetzt werden, die schwerer als Luft sind. Für die Berechnung der Gefährdungsbereiche wird in Deutschland oft die Richtlinie VDI 3783 eingesetzt. Die Methodik zur Bestimmung der Konzentrationsverteilung bei der Freisetzung eines Schwergases ist im Blatt 2 der Richtlinie dargestellt und basiert auf Windkanaluntersuchungen mit verschiedenen Ausbreitungsgebieten. Unter der Zielsetzung, eine möglichst konservative Abschätzung des Gefährdungsbereichs zu erhalten, erfolgte die Gasfreisetzung am Boden. In der Praxis sind aber immer wieder Szenarien zu untersuchen, bei denen die Gasfreisetzung aus Anlagenteilen über Bodenniveau erfolgt. Durch Freilandversuche sollen Anhaltswerte für die Bestimmung einer kritischen Quellhöhe, ab der eine Schwergasausbreitung nicht mehr zu betrachten ist, ermittelt werden.

Autor(en):
Schalau, B.; Rauchegger, C.; Schmidt, D.; Thévenin, D.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 10/2012, Seite 35-37
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