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Technische Sicherheit - Ausgabe 9/2012

Löschwasserrückhaltung: Anforderungen, Ausführung und Beispiele von Rückhalteeinrichtungen

Die Betreiber einer Anlage zum Umgang mit wassergefährdenden und brennbaren Stoffen müssen für das im Brandfall anfallende Löschwasser eine ausreichende Rückhaltemöglichkeit schaffen. Zwar ist das Löschwasser i. d. R. nicht als „wassergefährdend“ eingestuft, dennoch müssen die Einrichtungen für die Dauer ihrer Beaufschlagung ausreichend flüssigkeits- und mediendicht sein. Bei fast allen Anlagen zum Lagern von Stoffen muss die Löschwasserrückhalterichtlinie (LöRüRL) angewendet werden. Diese hat als bautechnisch eingeführte Regel eine Vermutungswirkung, sodass bei deren Anwendung der Betreiber die Anforderungen zur Erfüllung des rechtlich vorgeschrieben Schutzziels erfüllt. Schwieriger wird es bei Prozessanlagen, weil es hier keine verbindlichen Regelungen zur Bemessung gibt. Dies hat zwar den Vorteil, dass „maßgeschneiderte“ Lösungen erarbeitet werden können, doch dazu ist viel Fachwissen zum Brandschutz erforderlich, das viele Betreiber nicht haben, sodass sie externe Fachberater hinzuziehen müssen. Industrielle Löschwasserrückhalteeinrichtungen müssen grundsätzlich von der zuständigen Behörde genehmigt werden.

Autor(en):
Wurm, E.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 9/2012, Seite 52-55
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