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Technische Sicherheit - Ausgabe 10/2011

Emissionen von Krematorien

Stand der Technik bei der Feuerbestattung in Deutschland und die Möglichkeiten einer Fortschreibung der 27. BImSchV

Seit Jahren wächst die Zahl der Feuerbestattungen in Deutschland. Die wesentliche Herausforderung potenzieller Krematoriumsbetreiber ist die Standortfindung. Emissionsrelevante Anlagen müssten im Regelfall in Gewerbegebiete platziert werden; dieses Umfeld steht allerdings häufig im Widerspruch zu den Pietätsansprüchen der Hinterbliebenen. Dennoch findet immer wieder ein massiver öffentlicher Widerstand gegen den Bau von Krematorien in direkter Nachbarschaft statt, wie Beispiele insbesondere an bayerischen Standorten zeigen. Eine Überarbeitung der bestehenden Verordnung über Anlagen zur Feuerbestattungen scheint daher für einige Betreiber und Länderbehörden längst überfällig zu sein. Dennoch wird ein solches Anliegen nur zögerlich vom Verordnungsgeber aufgegriffen, da Pietät und verfahrenstechnisches Denken oft nur schwer miteinander vereinbar sind. Um eine Grundlage für die Diskussion zur Novellierung zu liefern, wird in diesem Beitrag auf den Stand der Technik bei Krematorien, die Emissionen und die behördlichen Erfahrungen bei der Anwendung der Verordnung zur Feuerbestattung eingegangen. Anschließend werden die sich daraus ergebenden Aspekte für Änderungen der bestehenden Verordnung zur Diskussion gestellt.

Autor(en):
Wiechmann, B.; Gleis, M.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 10/2011, Seite 59-64
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