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Technische Sicherheit - Ausgabe 7-8/2011

Indoor-Navigationssystem für die technische Sicherheit in industriellen Anlagen

Am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS wurde ein System zur Navigation in geschlossenen Arealen und Gebäuden entwickelt. Dieses kann für Anwendungen angepasst werden, bei denen die technische Sicherheit eine besondere Rolle spielt, wie z. B. in Industrieanlagen. Ein Mobilgerät, das durch einen Mitarbeiter getragen wird, kann seine eigene Position durch Auswertung der empfangenen Signalstärken aus mehreren sog. Hotspots abschätzen. Aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen werden Hotspots mit herkömmlichen WLAN-Access-Points AP realisiert. Dabei gewinnt das System an Funktionalität und Flexibilität, denn es besteht nicht nur die Möglichkeit, die meist vorhandene Infrastruktur zu nutzen, sondern auch zusätzliche Dienstleistungen verbunden mit der Datenübertragung über ein reguläres WLAN-Netz anzubieten. Für Applikationen im Bereich der technischen Sicherheit gibt es die Möglichkeit, die Hotspots mit zusätzlicher Sensorik auszurüsten bzw. mit einem effektiven System zur Notfallenergieversorgung zu kombinieren. So können Hotspots mit Gas-, Rauch- oder Wärmesensoren bzw. mit Sensoren für sonstige chemische Substanzen ergänzt werden, mit deren Hilfe eine Messwertekarte erzeugt werden kann. Damit können z. B. die Quellen von Rauch oder Wärmeentwicklung schnell geortet und die Sicherheits- und Rettungskräfte gezielt dorthin oder zu möglichen Opfern geführt werden.

Autor(en):
Gay, N.; Cuevas, M.; Holland, H.-J.; Fischer, W.-J.; Ortmann, G.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 7-8/2011, Seite 10-13
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