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Technische Sicherheit - Ausgabe 6/2011

Überwachung von Rohrleitungen und Behältern mit integrierten Sensornetzwerken

An der Technischen Universität Dresden wurde ein sensorbasiertes Überwachungssystem für Anwendungen im chemischen Apparate- und Behälterbau entwickelt. Die vor allem für Bauteile aus faserverstärkten Verbundwerkstoffen konzipierte Überwachungsmethode basiert auf der Integration von Sensornetzwerken in den Werkstoff und ist modular an zahlreiche Anwendungsfälle anpassbar. Durch sog. Schlafsensoren, die das Netzwerk bei der Überschreitung eines bestimmten Schwellwerts aktivieren bzw. wieder abschalten, können kritische Bauteilzustände gezielt erfasst und gleichzeitig die Messdauer und der Zeit- und Kostenaufwand erheblich reduziert werden. Den Betreibern von Rohrleitungen, Kesseln sowie Lager- und Druckbehältern kann damit ein weitgehend automatisierbares Überwachungssystem zur Verfügung gestellt werden, das perspektivisch auch zur Prozesssteuerung von Anlagen eingesetzt werden kann.

Autor(en):
Hufenbach, W. A.; Böhm, R.; Thieme, M.; Tyczynski, T.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 6/2011, Seite 16-20
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