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Technische Sicherheit - Ausgabe 6/2011

Faseroptische Temperatursensoren

Um die rasche Detektion von Bränden in Tanklagern zu gewährleisten und so Entstehungsbrände daran zu hindern, auf benachbarte Tanks überzugreifen, müssen geeignete Technologien sowie eine geeignete Anordnung von Messsonden für eine zuverlässige Branderkennung und Auslösung adäquater Gegenmaßnahmen gefunden werden. Um dies zu erreichen, werden nachfolgend Tankbrandszenarien aufgezeigt und bezüglich der Anwendbarkeit sensorischer Prinzipien diskutiert, die in gängigen Brandmeldesystemen verwendet werden. Dies geschieht insbesondere unter Bezugnahme auf Extremwetterlagen. Extrinsische Fasersensoren werden praktisch allen erwogenen Szenarien gerecht, da sie unanfällig für all jene Störgrößen sind, mit denen in Tanklagern für brennbare Flüssigkeiten üblicherweise zu rechnen ist. Darüber hinaus zeigen beispielhafte Berechnungen, dass ein Wärmemaximalkriterium oberhalb von natürlichen Einflüssen verursachter Temperaturen zur Aktivierung genügt. Da für diese Anwendung keine Zuverlässigkeitsdaten vorliegen, wird ein redundantes Anordnungsschema vorgeschlagen, das jeweils drei optische Sonden an Tankwand und Auffangtasse eines gewöhnlichen Festdachtanks für hochentzündliche Flüssigkeiten vorsieht.

Autor(en):
Pöschko, P.; Marx, M.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 6/2011, Seite 28-31
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