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Technische Sicherheit - Ausgabe 3/2011

Papierlose Freischaltung – Optimierungspotenziale im Kraftwerk

Das Freischalten von Anlagen oder einzelnen Komponenten gehört zu den verantwortungsvollen Aufgaben in jedem Kraftwerk. An den Standorten der Evonik Steag wird dafür ein seit vielen Jahren bewährtes computergestütztes Freischaltverfahren eingesetzt. Das von der Evonik Steag-Tochter Evonik Energy Services entwickelte Betriebsführungssystem SI® verfügt über ein Freischaltmodul, das die Planung und Ausführung von Frei- und Zuschaltvorgängen aller Aggregate im Kraftwerk verwaltet. Dieses Modul wurde in einem ersten Schritt erweitert, sodass es den Freischaltenden auch vor Ort unterstützt. Anstelle der Papierunterlagen erhält der Freischaltende die Beschreibung der durchzuführenden elektrischen Schalthandlungen nun mittels PDA1). Mithilfe eines RFID-Chips, der am Freischaltort befestigt ist, kann er sich zweifelsfrei davon überzeugen, dass er die Schalthandlung an der richtigen Stelle vornimmt. Die Dokumentation der Freischaltung erfolgte jedoch weiterhin durch Unterschrift auf Papier. Um den gesamten Freischaltprozess für den praktischen Einsatz im Kraftwerk Bergkamen papierlos zu machen, erforderte es noch einiger zusätzlicher Entwicklungen. Nach einer Beschreibung des Ausgangszustands und des ersten Teilschritts stellt dieser Beitrag die schließlich implementierte papierlose Freischaltung vor.

Autor(en):
Göstenkors, R.; Wieder, R.

Der vollständige Beitrag ist erschienen in:
Technische Sicherheit 3/2011, Seite 31-34
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